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Über die Wichtigkeit und Bedeutung von (Brief-)Werbung und Marketing muss man nicht viel schreiben. In einer Konkurrenzgesellschaft ist Werbung notwendig, um sich hervorzuheben und schlicht Kunden zu finden. Umso wichtiger ist es zu wissen, wann Werbung zulässig ist und welche Werbeformen erlaubt sind. Hier soll die Briefwerbung besprochen werden

Werbung gegen den Willen

Die Werbung ist nicht erlaubt, wenn Sie gegen den Willen erfolgt. Das sind Fälle, in denen der erklärte Wille des Werbeempfängers der Werbung entgegensteht. Jeder kennt: „Bitte keine Werbung“.

Zulässigkeit von Briefwerbung § 7 Abs. 2 UWG

Unzulässig ist eine Werbung, wenn der Verbraucher hartnäckig angesprochen wird. Hartnäckigkeit wird in der Regel dann angenommen, wenn der Verbraucher wiederholt angesprochen und bedrängt wird. Der entgegenstehende Wille des Verbrauchers muss erkennbar sein. Das wäre mit einem entsprechenden Aufdruck auf den Briefkasten „Keine Werbung“ erfüllt.

Ansonsten ist die Briefkastenwerbung grundsätzlich zulässig, da es im Interesse des Verbrauchers liegt über Angebote werbender Unternehmen informiert zu werden. Von dem Schild „Keine Werbung“ nicht umfasst sind aber, Werbebeilagen, die der abonnierten Tageszeitung beigefügt sind.

Robinson-Liste

Jedem steht es frei, sich in der Robinson-Liste einzutragen. Diese wird von dem Deutschen Dialogmarketing Verband e.V. geführt. Der Eintrag ist kostenlos und gilt 5 Jahre. Er verpflichtet alle Unternehmen, die dort angeschlossen sind, eine Briefwerbung zu unterlassen.

Es steht auch jedermann frei in Briefwerbung einzuwilligen bzw. sein Einverständnis zu erteilen. Dann wäre der Versand von Briefwerbung zulässig.

Rechtsanwalt für UWG (Wettbewerbsrecht) in Frankfurt am Main

Wenn Sie Fragen zur Zulässigkeit von Werbung nach UWG haben, dann rufen Sie uns an unter 069 405 642 82 oder senden uns eine E-Mail an info@rechtsanwalt-frankfurt-abmahnung.de. Sofern Sie abgemahnt wurden, schicken Sie uns Ihre Abmahnungen (per E-Mail) bereits im Vorfeld, damit wir keine unnötige Zeit verlieren.

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Beitragsbild: Yannik Mika